Auch bei Sturmschäden trifft es den Waldbesitzer doppelt: Immer häufiger sorgen große Sturmereignisse für einen Preissturz auf den Holzmärkten. Außerdem entsteht im Forstbetrieb ein Schaden durch die unplanmäßige Nutzung des teilweise unreifen Holzes, da die Wertkulmination des geschädigten Waldbestandes noch nicht erreicht werden konnte. Beides kann dann mit Hilfe der pauschalen Entschädigungen finanziell besser abgefedert werden. Zusätzlich besteht für den Waldbesitzer noch die gesetzliche Verpflichtung zur Wiederaufforstung der Schadenfläche. Hierfür entstehen dann zusätzliche, nicht einplanbare Kosten. 

Die Wald-Sturmversicherung bietet Versicherungsschutz für Schäden durch Sturm und Schneebruch. Versichert sind dabei die stehenden Waldbestände. Nach Eintritt eines Versicherungsfalls leistet die Versicherung eine Entschädigung für versicherte Waldbestände, die durch unmittelbare Einwirkung von Sturm oder Schneedruck zerstört oder beschädigt worden sind.

Als Versicherungswert gilt die vereinbarte pauschale Versicherungssumme pro Hektar Sturmschadenfläche bzw. Festmeter Schadholz. 

Die Höhe Ihres Versicherungsbeitrages wird bestimmt durch

  • Risikolage
  • Größe der zu versichernden Waldfläche
  • Baumarten und Altersklassenaufbau
  • Holzvorrat
  • vereinbarte Versicherungssumme
  • Flächenanteil labiler wechselfeuchter Standorte
  • Flächenanteil der West- und Süd-West-Expositionen
  • Sturmschadenverlauf.
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Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Forstwirt Andreas Wiese

forst@vsdw.de
Tel. 0221/148-35100
Fax 0221/148-4435100